Damit Sie keine tierischen Überraschungen erleben

Je größer ein Tier, desto schwerer der Schaden, den es verursachen kann. Wenn sich Hunde von der Leine reißen oder Pferde beim Ausritt scheuen, kann das zu erheblichen Sach- und Personenschäden führen, die Sie als Tierhalter in voller Höhe tragen müssen. Sollte Ihre Tierhalterhaftpflichtversicherung vor der Schadensregulierung zurückscheuen, weil etwa Fristen versäumt, Deckungssummen überschritten oder gegen Bedingungen verstoßen worden ist, geraten Sie finan­ziell schnell unter die Hufe. Als Experten für Versicherungsrecht nehmen wir in diesem Fall gerne die Zügel für Sie in die Hand. Wir prüfen, ob der durch Ihr Tier verursachte Schaden von der Haftpflichtversicherung abgedeckt ist und verhelfen Ihnen zur professionellen Durchsetzung Ihrer berechtigten Ansprüche.

Darum kümmern wir uns für Sie, zum Beispiel:

  • Fristgerechte Schadensmeldung
  • Präzise Schilderung der Schadensumstände
  • Komplette Erfassung des verursachten Schadens
  • Genaue Prüfung Ihrer Versicherungskonditionen
  • Einschätzung Ihrer Erfolgsaussichten gegen die Versicherung
  • Einreichung von Nachfragen/Beschwerden bei der Versicherung
  • Durchsetzung Ihrer berechtigten Ansprüche auf allen Instanzen

 

Jetzt heißt es schnell und richtig handeln!

Hat Ihr Haustier bzw. Ihr Hund oder Pferd einen Schaden verursacht, sollten Sie umgehend aktiv werden. Wichtig ist dabei nicht nur, dass Sie schnell handeln, sondern auch richtig. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt – zum Beispiel auch per Online-Formular – mit uns auf. Die telefonische Erstberatung bzw. der Erstkontakt über dieses Onlineformular ist kostenlos und unverbindlich für Sie.

Bevor Sie das Formular abschicken, möchten wir Sie bitten, unsere Informationen
zum Thema Datenschutz
genauestens zu lesen und uns dies zu bestätigen.

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Ihr gutes Recht: Sieben Fragen – sieben Antworten

Was ist bei einer Tierhalterhaftpflichtversicherung alles versichert?

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung schützt grundsätzlich vor Schäden, die durch den Hund oder das Pferd/Pony verursacht werden, wie beispielsweise:

  • - Schäden, die durch Abwehr von unberechtigten Schadenersatzansprüchen entstehen
  • - Personenschäden
  • - Vermögensschäden (Verdienstausfall, Pflegekosten, Mietwagenkosten etc.)
  • - Sachschäden

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung kommt für Sach- und Personenschäden auf. Dabei geht es nicht nur um Verletzungen, die anderen direkt durch den Vierbeiner zugefügt wurden. Tierhalter können beispielsweise auch für Folgeschäden wie zum Beispiel Arbeitsunfähigkeit haftbar gemacht werden.

Natürlich kommt die Tierhalterhaftpflichtversicherung nur bis zur vereinbarten Deckungssumme für den verursachten Schaden auf. Bei Hunden sollte diese Deckungs­summe bei drei Millionen Euro liegen, bei Pferden wird eine Deckungssumme in Höhe von fünf Millionen Euro empfohlen.

Es spielt im Schadensfall übrigens keine Rolle, ob die Schäden durch Ihr Verschulden zustande gekommen sind oder nicht. Gute Versicherungen leisten auch dann, wenn der Tierhalter gegen seine Pflichten verstößt, zum Beispiel der Hund trotz Leinen­zwang frei läuft oder das Pferd aus der Koppel ausbricht, weil der Zaun kaputt ist.

In einer Tierhalterhaftpflichtversicherung sind zumeist auch Mietsachen (zum Beispiel Pferdeboxen oder Wohnungen) inbegriffen. Bei einer guten Versicherung greift der Schutz auch bei einem Vorfall im Ausland. Hier gilt es, die Konditionen genau zu prüfen.

Welche Schäden sind durch die Tierhalterhaftpflichtversicherung nicht versichert?

Folgende Schäden sind in der Regel durch eine Tierhalterhaftpflichtversicherung nicht mitversichert:

  • - Eigene Schäden
  • - Schäden, die durch Tiere entstehen, die gewerblich genutzt werden
  • - Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden

Einige Versicherungsgesellschaften schließen Hunde bestimmter Rassen aus oder erheben dafür erhöhte Beiträge. Dies betrifft vor allem die sogenannten Kampfhunde, denn sie stellen ein besonderes Risiko dar.

Darüber hinaus decken einige Versicherer bestimmte Schäden nicht ab, beispielsweise wenn der Halter die Maulkorb- oder Leinenpflicht nicht einhält oder der Halter selbst verletzt wird. Hier gilt es, die Versicherungskonditionen genau zu prüfen.

Verletzt ein Hund ein Familienmitglied, muss die Tierhalterhaftpflichtversicherung kein Schmerzensgeld bezahlen. Denn rechtlich gesehen haben Familienmitglieder den selben Status wie der eigentliche Halter.

Greift die Tierhalterhaftpflichtversicherung eigentlich nur für den Tierhalter?

Neben dem Tierhalter sind in der Regel auch dessen Familie und andere, nicht gewerbliche Tierführer des Tieres, mitversichert – zum Beispiel Freunde und Nachbarn, die mit dem Hund spazieren gehen.

Auch Angehörige sind in der Regel beim Hüten des Tieres über die Versicherung geschützt. Werden sie jedoch von ihm verletzt, können sie keine Ansprüche gegen die Versicherung geltend machen.

Für Pferde-Halter, die ab und zu andere Menschen auf Ihrem Tier reiten lassen, empfiehlt es sich, das sogenannte Fremdreiterrisiko in die Police einzuschließen. Verleihen Sie Ihr Pferd zum Beispiel an die Nachbarstochter und währenddessen kommt es zu einem Unfall, müssen Sie als Halter dafür geradestehen. Sind fremde Reiter in der Police ausgeschlossen, zahlt die Versicherung nicht.

Halter mit einer Reitbeteiligung sollten eine Police wählen, bei der die entsprechende Person im Versicherungsvertrag mit Namen genannt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Versicherung nicht zahlt, wenn das Pferd unter Obhut der jeweiligen Reitbeteiligung einen Schaden verursacht.

Ist in der Tierhalterhaftpflichtversicherung ein Rechtsschutz enthalten?

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung dient nicht nur als finanzielle Absicherung im Falle von Forderungen, sondern steht dem Halter eines Hundes oder Pferdes auch als passiver Rechtsschutz vor Gericht bei.

So wehrt die Tierhalterhaftpflichtversicherung für Hunde und Pferde zum Beispiel unberechtigte Forderungen ab und kommt für die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten auf.

Nicht übernommen werden von der Tierhalterhaftpflichtversicherung hingegen Kosten für einen Tierarzt. Hierfür können Besitzer eines Hundes oder Pferdes eine separate, spezielle Krankenversicherung abschließen.

Was passiert eigentlich, wenn ich jetzt die Service-Nummer anrufe?

Zunächst erhalten Sie telefonisch eine kostenlose Erstberatung von einem unserer Anwälte. Hierbei versuchen wir Ihnen – auf Basis der vorliegenden Informationen – eine erste Einschätzung der Situation zu liefern und machen Ihnen Vorschläge für die weitere Vorgehensweise. Diese Erstberatung ist nicht nur kostenlos, sondern auch unverbindlich für Sie.
In der Regel findet danach ein persönliches Gespräch bei uns in der Kanzlei statt, bei dem Sie alle Unterlagen mitbringen und uns im Idealfall das Mandat übertragen.

Wenn ich mich jetzt bei Ihnen melde, muss ich Sie dann auch beauftragen?

Kurze, knappe Antwort: Nein! Auch eine anwaltliche Betreuung ist Vertrauenssache. Sollte Ihnen also nach unserem unverbindlichen Erstgespräch irgendetwas missfallen, so dass Sie lieber einen anderen oder gar keinen Anwalt mit Ihrer Sache betrauen möchten, dann können Sie das problemlos und ohne damit verbundene Kosten tun. Erst, wenn Sie uns offiziell das Mandat erteilen ist die Sache für beide Seiten verbindlich. Das heißt: Sie gehen mit Ihrem Anruf oder Ihrer Mail kein Risiko ein.

Wer ist eigentlich die Kanzlei Wagner Pauls Kalb?

Wagner Pauls Kalb ist eine auf Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei im Herzen von Düsseldorf mit umfassenden Erfahrungen im juristischen Umgang mit Versicherungen und deren Leistungen – speziell auch im Bereich der Tierhalterhaftpflichtversicherung. Insofern können Sie auf das Know-how und die Kompetenz erfahrener Fachanwälte vertrauen, die es seit vielen Jahren verstehen, die Interessen ihrer Mandanten erfolgreich zu vertreten.

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf

Damit wir Ihnen schnell und unkompliziert zu Ihrem Recht verhelfen können.

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